Hydraulischer Abgleich

Energie einsparen und mehr

Energie einsparen


Weil in einer hydraulisch abgeglichenen Heizungsanlage alle Komponenten effizienter arbeiten, werden so Investitions- und Energiekosten reduziert. Das Einsparpotential ist dabei abhängig von der Art des Abgleichs (statisch oder dynamisch) und vom energetischen Zustand des Gebäudes. In der Regel gilt: Je neuer ein Gebäude ist, desto mehr Heizenergie kann durch einen hydraulischen Abgleich eingespart werden.* Der Bereich liegt zwischen ca. 5 % bei alten, unsanierten Gebäuden und ca. 10 % bei neueren und energetisch sanierten Gebäuden.

 

 

Heizkomfort erhöhen


Darüber hinaus erhöht ein hydraulischer Abgleich auch den Heizkomfort. Alle Räume werden gleichmäßig mit Wärme
versorgt. Die Heizkörper „pfeifen“ und „rauschen“ nicht mehr, und nach einer Nachtabsenkung sind die Räume zur erwarteten Zeit schnell wieder warm.

Anlage optimieren


Der hydraulische Abgleich sollte unabhängig von anderen energetischen Sanierungsmaßnahmen wie dem Austausch des Kessels, der Heizungspumpe oder einer Wärmedämmung des Gebäudes durchgefuhrt werden. Mit angepasstem Volumenstrom und richtigen Rucklauftemperaturen kann z. B. der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe um den Faktor 2** gesteigert werden. Deutlich niedrigere Rucklauftemperaturen sind zudem optimal für eine Brennwertheizung.

 

 

Die Umwelt schonen


Durch Absenken der CO2-Emissionen wird ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet. In Zeiten von Klimawandel und knapper werdenden Ressourcen eine nicht nur ökologische, sondern häufig auch gesetzliche Notwendigkeit.

* TÜV SÜD GRUPPE
** Bauzentrum München Lehrgänge

 

Ohne hydraulischen
Abgleich:

Energieeinsparpotential

 

 

0 %

 

Mit dynamischem
hydraulischem Abgleich:

Energieeinsparpotential bis zu

 

 

10 %

 

Mit statischem
hydraulischem Abgleich:

Energieeinsparpotential bis zu

 

 

5 %

 

hydronic balancing - hydraulischer abgleich