Zentralheizung - Einrohranlage

Zentralheizung - Einrohranlage

Systembeschreibung

Einrohrsysteme zur Wärmeverteilung sind im europä­ischen Gebäude­bestand regional immer noch weit verbreitet. Die Heizkörper sind nach­einander in Reihe geschaltet und werden anteilig vom Heizungswasser durchströmt. Der größere Anteil des umlaufenden Heizungswassers wird über eine Bypass-Schaltung am jeweiligen Heizkörper vorbeigeführt, um danach  mit dem abgekühlten Wasser des Heizkörpers vermischt zu werden. Der Mischwasserstrom wird dann dem jeweils nachfolgenden Heiz­körper zugeführt. Somit haben alle Heizkörper einer Einrohranlage systembedingt unterschiedliche Vorlauftemperaturen. Einrohranlagen gibt es mit horizontaler und vertikaler Netzarchitektur.

Hydraulischer Abgleich

Für modernisierte Einrohranlagen mit konstantem Volumenstrom empfiehlt sich der hydraulische Abgleich über  automatische Volumenstromregler oder rücklauftemperaturgesteuerte druckunabhängige Regelven­tile. Volumenstromregler sorgen für definierte Volumen­ströme von horizontal oder vertikal angeordneten Heizkörpergruppen. Rücklauftemperaturgesteuerte druck­unabhängige Regelventile ermöglichen definierte Rück­lauftemperaturen im Auslegungs- und Teillast­betrieb der Heizungsanlage. Thermostatventile mit Verteilverschraubungen sorgen am Heizkörper für den richtigen Volumenstrom und damit für die richtige Wärme­verteilung.

 

Dynamische Lösungen:

Volumenstromregler Kombi-VX und rücklaufgeführte druck­unabhängige Regelventile Kombi-QM mit Thermostat Thera-2080-WL für Anwendungen von DN15 bis DN25

Kombi-VX Kombi-QM + Thera-2080-WL  
Kombi-VX Kombi-QM mit
Thera-2080-WL


 

Statische Lösungen:

Statische Strangregulierventile Kombi-3-Plus und Kombi-2-Plus für Anwendungen von DN10 bis DN25

Kombi-3-Plus Kombi-2-Plus  
Kombi-3-Plus Kombi-2-Plus